Taylor 312e 12-fret (2016)

Taylor 312e 12-fret (2016), Westerngitarre

Artikelnummer: 10086557
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Westerngitarre • Korpusform: Grand Concert • Decke: Sitka-Fichte • Boden/Zargen: Sapele (Sapelli, Mahagoni-Alternative) • Hals: Mahagoni • Griffbrett: Ebenholz (Ebony) • Griffbrett Einlagen: Small Diamonds • Finish: Hochglanz (Decke), Matt (Boden&Zargen) • Konstruktion: vollmassiv • Sattelbreite: 44,5 mm • Sattel/Stegeinlage: Tusq • Steg: Ebenholz (Ebony) • Mechaniken: Antique Nickel, Open Gear • Headstock: Indian Rosewood Overlay • Binding: Kunststoff, schwarz • Preampsystem: Taylor Expression System 2 • Tonabnehmer: Taylor New Piezo • Regler: Volume, Bass, Treble • Farbe: Natur • Saitenanzahl: 6-saitig • Cutaway: nein • Besonderheit(en): Halsansatz im 12. Bund, 24-7/8" / 63,825 cm Mensur • Lieferumfang: Koffer • Produktionsland: Made in USA • Die Taylor 312e 12fret kommt mit einem eher intimen Sound, der ideal für Recording und die Bühne geeignet ist. Fingerstyle Spieler werden das Gleichgewicht zwischen Bass und Diskantbereich mögen. Wegen ihrer kleineren Abmessung des Grand Concert Korpus und der kürzeren Mensur ist die Taylor 312e 12fret eine Gitarre, die sich sehr bequem spielen lässt. Taylor 12-Fret Modelle Die Grand Concert (GC) ist für viele Gitarristen eine besonders inspirierende Entdeckung, die das Instrument extrem beliebt gemacht hat. Ihre Attraktivität verdankt die Gitarre nicht zuletzt dem kompakten Design, das die ergonomische GC-Korpusform mit den leicht verdichteten Bundabständen einer 24-7/8-Zoll-Mensur und der kürzeren 12-Bund-Bauweise kombiniert und so für ein angenehmes, leichtes Spielgefühl sorgt. Dazu kommt eine für den kleineren Korpus überraschende Klangfülle mit sehr warmen Mitten, für die der leicht nach hinten versetzte Steg und diverse klangverstärkende Elemente unterhalb der Decke verantwortlich sind. Das 12-Bund-Design macht das Instrument in so gut wie jeder Hinsicht zugänglicher. Auch Gitarrenbauer Andy Powers kann diese Variante nur wärmstens empfehlen. "Das 12-Bund-Design ist sehr entgegenkommend und eignet sich für viele Stile", führt er aus. "Es ist komfortabel und verleiht der Gitarre einen sehr schönen, singenden Klang. Ich mag besonders die kräftigen Mitten. Das physikalisch hocheffiziente Design sorgt für eine starke Klangprojektion. Trotz kleinerer Abmessungen ergibt sich der Klang eines großen Instruments. Ich liebe es, so viel Power aus einem so kompakten Korpus herauszuholen. " Andy will mit der Neugestaltung unserer 12-Bünder dieses seiner Meinung nach absolut überzeugende Design wieder aufleben lassen, das auf die Anfangszeiten der Stahlsaitengitarren in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahr-hunderts zurückgeht. Später wurde dieses Design ab den 1930er-Jahren allmählich durch den 14-bündigen Hals ersetzt, beeinflusst von Mandolinen, deren Hälse länger wurden, und von Banjos mit noch längeren Hälsen. "Gibson rüstete seine Archtops mit immer längeren Hälsen aus, die 14 Bünde oberhalb des Korpus besaßen", erklärt Andy. "Martin begann mit der Herstellung ihrer sogenannten Orchestra-Model-Gitarren unter dem Einfluss von Banjospielern wie Perry Bechtel, die feststellten, dass der Gitarrensound immer beliebter wurde. Auch hier setzte der Korpus am 14. statt am 12. Bund an. Außerdem wurden die Hälse etwas dünner, weniger breit und länger. Das funktionierte wirklich gut. Bis zum heutigen Tag betrachten Gitarrenbauer den 14-bündigen Hals als gelungenen Kompromiss zwischen spielbarer Halslänge und guter Stegposition am Korpus. Lange Zeit galt das 12-Bund-Design als altmodisch, aber in den letzten 10 bis 20 Jahren haben Gitarristen die Einzigartigkeit dieses Designs wieder zu schätzen gelernt. " Andy hat seine langjährige Zuneigung für den 12-Bund-Hals nun auf die Erfordernisse moderner Gitarristen zugeschnitten. "Es gibt einige gute Gründe, die für den 12-Bund-Hals sprechen", sagt er. "Vor allem in Kombination mit zeitgemäßen Cutaways. Cutaways waren in den 20er- und 30er-Jahren zur Glanzzeit der 12-Bund-Hälse noch wenig beliebt. Der Korpus mit Cutaway entwickelte sich aus der Mandoline und kam erst Ende der 30er Jahre bei Archtop-Gitarren in Mode. Ein 12-Bund-Hals gepaart mit einem Cutaway-Korpus verbindet heute eine einzigartige Ansprache dank des etwas nach hinten versetzten Steges mit einer besseren Zugänglichkeit des oberen Registers – auch die hohen Töne lassen sich mühelos greifen. "
Taylor