Mesa/Boogie Dual Rectifier Head

Produktinformationen "Mesa/Boogie Dual Rectifier Head"

MESA/BOOGIE hat die bekannten und bewährten Dual- und Triple-Rectifier Modelle überarbeitet um sie noch vielseitiger zu machen. Dabei wurden akribische Vergleiche mit den direkten Vorgängern und auch mit den älteren 2-Kanal Versionen angestellt. Das Ziel war, alle Nuancen zu erhalten die den Rectifier zu einer Legende machten und ihn darüber hinaus noch weiter zu verbessern.

Neue Features:

  • Multiwatt Schaltung: Pro Kanal kann zwischen 100W und 50W Class A/B vorgewählt werden.
  • Röhren- oder Dioden-Gleichrichtung: Kann jetzt ebenfalls pro Kanal vorgewählt werden um Feeling und Charakter jedes Kanals anzupassen.
  • Effektloop: Statt eines parallelen Effektweges kommt jetzt auch beim Dual/Triple Rectifier ein verbesserter serieller Effektweg zum Einsatz. Viele der aktuellen Effektgeräte sind für serielle Effektwege voreingestellt bzw. sogar ausschließlich ausgelegt.
  • Tuner Ausgang und Stummschaltung (Tuner Mute) über Fußschalter
  • Neues, kompaktes Fußschalterdesign in 2 Reihen. Obere Reihe: MUTE, FX LOOP, SOLO. Untere Reihe: Kanal 1, 2, 3
  • Verbesserte Clean- und Pushed Modi in Kanal 1. Der Clean Modus wurde mit einem größeren Dynamikumfang (Headroom) für glasklare Cleansounds selbst mit „heißen“ Humbuckern optimiert. Auch der Pushed Modus wurde überarbeitet: straffer, perkussiver Sound im unteren Gain Bereichbis hin zum Crunch bei hohen Gainsettings.
  • Kanal 2 und 3 wurden so überarbeitet, daß sie mit allen 3 Modi harmonieren (beim Vorgänger war der Regelbereich der PRESENCE in Kanal 2 für RAW und VINTAGE Modus optimiert; Kanal 3 war dagegen für den MODERN Modus optimiert)
  1. Abmessungen (BxHxT): 64,8 x 25,4 x 25,0 cm
  2. Bauart: Röhre
  3. Besonderheit(en): 5U4 Röhrengleichrichter
  4. Einschleifweg: seriell
  5. Endstufenröhren: 4x 6L6
  6. Gainstufen: 2 für Kanal 1, jeweils 3 für Kanal 2 und 3
  7. Gehäuseformat: Fullsize
  8. Gewicht: 18,6 kg
  9. Impedanz: 4/8/16 Ohm
  10. Kanäle: 3
  11. Klangregelung: Bässe, Mitten, Höhen, Presence pro Kanal
  12. Leistung: 100 W
  13. Leistungsbereich: 51 - 100 W
  14. Lieferumfang: Footswitch + Cover
  15. Produktionsland: USA
  16. Vorstufenröhren: 5x 12AX7
Über Mesa/Boogie

In den späten 1960er Jahren ließ sich Randall Smith, einer der berühmtesten Verstärkerreparateure der San-Francisco-Bay-Area, dazu inspirieren, seine eigenen Verstärker zu bauen, nachdem er die Tweed-Schaltungen der 50er Jahre zu schätzen gelernt hatte. Er liebte ihren organischen Sound, die wirkungsvollen Regler und die Art, wie sich der Klang beim Betätigen des Gain-Reglers sanft von Clean zu Verzerrung und wieder zurück veränderte.
Um mit seinen eigenen Verstärkerdesigns und -Konzepten voranzukommen, ließ er sich 1969 in Pentaluma, Kalifornien nieder und arbeitete an der Weiterentwicklung seiner Verstärker.
Der typische, stark verzerrte Klang seiner Mesa/Boogie-Verstärker war zunächst das Resultat einer elektrisch falsch dimensionierten Vorstufe. Der Firmengründer Randall Smith war sich nicht sicher, ob die Leistung des Pre-Amps ausreichen würde, um die Endstufe anzufeuern, und konstruierte diese mit vier Doppeltrioden, von denen die ersten sieben Trioden auch heute noch zur Verstärkung des Eingangssignals verwendet werden.

Viele Jahre später hat sich Mesa/Boogie zu einem der großen Global-Player auf dem Markt für hochwertige Gitarren- und Bassverstärker gemausert und ist führend in der Entwicklung moderner Amp-Designs und -Schaltungen. Das amerikanische Unternehmen hält darüber hinaus mehrere Patente auf spezielle Features und Schaltungen, wie zum Beispiel Multi-Watt™, Dyna-Watt ™ und den Mesa CabClone™ Cab-Simulator, die dir sicher beim Stöbern durch unsere Auswahl an Mesa/Boogie-Produkten begegnen werden.

Natürlich hat ein Hersteller von so innovativen und hochwertigen Produkten inzwischen auch eine große Fangemeinde unter professionellen Musikern um sich scharen können, die sich für Mesa/Boogie Amps begeistern konnten. Die bekanntesten Benutzer von Mesa/Boogie-Amps sind unter anderem der bereits angesprochene Carlos Santana, Larry Carlton, Angus Young, Robben Ford, Eric Johnson, Keith Richards, Pete Townshend, Adam Jones, Mark Tremonti und Dave Grohl. Natürlich sind das bei Weitem noch nicht alle berühmten Mesa/Boogie-User und auch bei Studiomusikern und Hobbygitarristen hat Mesa/Boogie eine große und stetig weiter wachsende Fangemeinde vorzuweisen. Vielleicht gehörst auch du schon bald zu der nächsten Generation der Mesa/Boogie-Fangemeinde?

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Mesa Boogie Dual Rectifier Multiwatt 100 / 50 Watt
15. Mai 2026 18:09

Zu dem Zeitpunkt an dem ich diese Bewertung schreibe spielte schon ich ca. 28 Jahre E-Gitarre. Meiner Meinung nach ist der Mesa Boogie Dual Rectifier Multiwatt Head der beste Verstärker für Metal und Rock welchen ich bisher gespielt habe. Ca. 20 Jahre lang habe ich bisher einen Mesa Boogie Single Rectifier gespielt welchen ich ebenfalls bei Musik Produktiv gekauft habe. Der Single Rectifier hatte bereits einige Reparaturen hinter sich und ich wollte noch einen Verstärker für mein restliches Leben kaufen. Ich bin mit dem Mesa Boogie Dual Rectifier Multiwatt 100 / 50 Watt sehr zufrieden obwohl er wirklich viel gekostet hat. Im Vergleich zum Single Rectifier hat er ein paar sinnvolle weitere Einstellungsmöglichkeiten welche den Mesa Boogie Dual Rectifier Multiwatt 100 / 50 Watt auch wirklich höherwertiger machen: 1. 3 Kanäle mit jeweils seperaten Einstellungen für die Gain Stufen und seperate Equalizer. 2. Für JEDEN Kanal kann man zwischen Diode und Tube Tracking wählen. 3. Für alle Kanäle gleichzeitig kann man zwischen Bold und Spongy auswählen. 4. Seperate Einstellung von 100 Watt oder 50 Watt für JEDEN der drei Kanäle Den typischen Metal Sound mit der BOLD, Diode Tracking und Channel 3 Einstellung muss ich glaube ich nicht näher beschreiben weil er im Metal Bereich sehr oft gehört wurde. Trotzdem: Es ist einer der besten Sounds für diese Musikrichtung. Ich möchte aber ein paar Dinge zu den Spongy und Tube Tracking Einstellungen sagen: Diese Einstellungen ließen im Channel 2 auf Raw und Vintage mein Musikerherz so richtig aufgehen! Der Ton bleibt dynamisch, es ist sehr voll und er klingt sehr abgerundet und feiner als man es am Anfang von einem Verstärker erwartet welcher so oft im Metal verwendet wird. Blues Soli oder Rock Rhythmusgitarre klingen mit diesen Einstellungen einfach super und das Spielgefühl ist einfach sehr angenehm. Der Clean Channel klingt mit Tube Tracking und Spongy Einstellung für meine Zwecke besser. Ich spiele auch ab und zu Jazz und benutze dafür eine Ibanez Artstar 2000. Der Sound braucht sich vor den Fender Verstärkern nicht zu verstecken. Er ist eigentlich sehr klar, für Jazz sollte man allerdings die Höhen etwas zurück drehen. Die 6L6 Röhren klingen fett und druckvoll aber man kann mit diesem Verstärker auch EL34 Röhren verwenden. Bei meinem Single Rectifier habe ich eine Zeit lang EL34 Röhren verwendet. Der Sound mit den EL34 ist ein bisschen präsenter in den Hochmitten. Die 6L6 Röhren klingen im Vergleich aber etwas runder und druckvoller. Zum Effektloop möchte ich noch etwas schreiben: Auch wenn man hochwertige analoge Effekte verwendet wie zum Beispiel einen BOSS CE-2w Chorus sollte man den Send Level vom Effektloop ein bisschen zurück drehen weil er ab der mittleren Stellung ein bisschen Gain hinzufügt. Bei einem Multieffektgerät wie zum Beispiel dem BOSS GX-100 habe ich im Effektloop leider gemerkt dass bei der Modern Einstellung vom Channel 2 und Channel 3 sich leider die Frequenzen ein bisschen verändert haben aber ich glaube dass das durch das Zusammenspiel vom BOSS GX-100 und dem Effektloop einfach so ist. Bei den Vintage Einstellungen bleiben die Frequenzen normaler wenn man damit Effekte vom BOSS GX-100 verwendet. Aber man hat ja auch den mitgelieferten MESA Footswitch mit dem man den Effektloop an- und ausschalten kann wenn man die Effekte benutzen möchte oder nicht. Man kann auch einstellen ob der Effektloop mit dem Fussschalter an- und ausgeschaltet wird, aber man kann auch einstellen dass er nur bei einem der drei Kanäle aktiv ist. Bypass oder allgemein eingeschaltet kann man beim Effektloop auch auswählen. Der Slave Out mit seinem eigenen Level Regler ist auch noch erwähnenswert. Man kann damit direkt in ein Audiointerface verbinden und mit einer DAW aufnehmen. In der DAW sollte man dann aber IRs benutzen weil der Slave Out selbst ohne Boxensimulationen arbeitet. Es ist auch möglich mit dem Slave Out eine Hughes & Kettner REDBOX 5 D.I. Box anzuschliessen und dann hat man auch direkt die Boxensimualtion von der Hughes & Kettner REDBOX 5 um damit in einer guten Qualität mit einem Audiointerface aufzunehmen oder in ein Mischpult zu verbinden. Das umstellen von 100 Watt auf 50 Watt macht vor allem beim Spielen und Üben zu Hause einen Sinn. Im Proberaum oder bei Konzerten kann man sich aber darüber freuen dass man mit 100 Watt sicher in jeder Situation laut genug sein kann. Wie ich schon geschrieben habe: Dieser Verstärker ist der beste Verstärker welchen ich mir bisher gekauft habe und ich hoffe dass er weiterhin in dieser Version produziert werden wird.

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