Gretsch Streamliner Jet Club SC VWT

Produktinformationen "Gretsch Streamliner Jet Club SC VWT"

Eine echte Gretsch für kleines Geld! Mit der Jet CLB VWT aus der Streamliner Serie hat Gretsch eine Jet Style Gitarre für Einsteiger im Programm. Der Nato/Laurel Hals ist mit dem Nato Body verschraubt, eine justierbare Wrap Around Bridge sorgt für beste Schwingungsübertragung. Mit an Bord ist ein Set kräftger Twin Six Humbucker.

  1. Bauart: Solid Body
  2. Bridge/Tremolo: Gretsch Adjustable Wrap Around
  3. Bundanzahl: 22
  4. Farbe: Vintage White
  5. Farbe: Weiß
  6. Griffbrett: Indian Laurel
  7. Griffbrett Einlagen: Pearloid Neo-Classic Thumbnail
  8. Griffbrettradius: 12"
  9. Halskonstruktion: verschraubt
  10. Halsmaterial: Nato (Nyatoh/Mora)
  11. Halsprofil: Slim "C"
  12. Hardware: Chrom
  13. Korpusform: Single Cut
  14. Korpusmaterial: Nato (Nyatoh/Mora)
  15. Mensur: 24" (610 - 634 mm)
  16. Mensur: 24,6" (625 mm)
  17. Pickup: H-H (2x Humbucker)
  18. Pickup Bridge: Gretsch Streamliner Twin-Six Humbucker
  19. Pickup Neck: Gretsch Streamliner Twin-Six Humbucker
  20. Pickup Wahlschalter: 3-Weg Toggle
  21. Pickuptyp: passiv
  22. Produktionsland: China
  23. Regler: 1x Volume, 1x Tone
  24. Saitenanzahl: 6-saitig
  25. Saitenstärke ab Werk: .009 - .042
Über Gretsch

Seit seiner Gründung 1883 in Brooklyn, New York, liefert Gretsch mit handwerklichem Geschick Musikinstrumente von höchster Qualität die von einigen der angesehensten Künstlern der Musikindustrie sowohl beeinflusst als auch wertgeschätzt werden. Darunter Chet Atkins, Eddie Cochran, Billy Duffy, Bono, Duane Eddy, George Harrison, Brian Setzer, Stephen Stills und Malcolm Young.

Der 27-jährige Friedrich Gretsch, ein deutscher Einwanderer, begann die Karriere seiner Firma zunächst mit der Herstellung von Banjos, Trommeln und Tamburinen. Nur 12 Jahre später verstarb Friedrich jedoch und hinterließ das junge Unternehmen seinem zu dieser Zeit erst 15-jährigem Sohn Fred. Dieser, beileibe kein typischer Teenager, baute das Unternehmen zu einem der führenden Importeure und Hersteller von Musikinstrumenten in Amerika auf. Wohlwissend, dass der Schlüssel zum Wachstum darin lag, auf die Wünsche der Öffentlichkeit zu hören – und diese wollte Gitarren – begann Gretsch mit der Herstellung der begehrten Sechssaiter.

Zunächst ab 1926 in Form von akustischen Archtops für die damals rasant an Popularität gewinnende Jazz-Musik und einer Hand voll Flattops für die in den USA zu jeder Zeit beliebten Klänge des Country und Western. 1935 lancierte Gretsch die legendäre Broadkaster Schlagzeugserie, die bis in die 50er-Jahre erfolgreich war. Gretschs Beitrag zum Aufkommen elektrischer Verstärkung war dann 1939 die erste Electromatic®, eine Hollow-Body-Konstruktion, die in zeitgemäßer Aufmachung bis heute im Repertoire verblieben ist.

1942 überließ Fred Gretsch Senior nach 50 Jahren erfolgreichen Wirtschaftens das Unternehmen seinem Sohn Fred Gretsch Junior. Da während der Wirren des Zweiten Weltkriegs die Produktion unterbrochen wurde, überließ dieser die Geschäfte seinem Bruder Bill, um selbst in der Navy zu dienen. Leider verstarb Bill 1948 wie bereits sein Großvater bereits sehr jung, sodass der inzwischen nicht mehr aktive Marineoffizier Fred das Ruder des Familienbetriebs wieder übernahm.

Seit 1953 pflegt das Unternehmen auch seine Expertise in Solid-Body-Gitarren, die den immer lauter werdenden Konzerten mit ihrer stark verminderten Empfindlichkeit gegenüber Rückkopplung begegneten. Inzwischen ist auch die Semi-Akustische Abteilung um Gitarren mit Center-Block-Konstruktion erweitert, die die klanglichen Eigenschaften einer Hollow-Body-Gitarre mit den praktischen Aspekten einer Solid-Body vereinten.

Seit George Harrisons Auftritt mit den Beatles und seiner Country Gentleman in der Ed Sullivan Show 1964 ist Gretsch endgültig ein fester Stern am Firmament der Ikonischen Gitarren, was sich 1965 deutlich niederschlägt in form des höchsten Produktionsvolumens der Firmengeschichte.

1967, sozusagen auf dem Höhepunkt des Erfolgs entscheidet sich Fred Gretsch Jr. in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und verkaufte das Unternehmen an die Baldwin Piano Company, die die Geschäfte übernahm. Leider mit mäßigem Erfolg. Glücklicher Weise trat Dinah Gretsch 1979 dem Unternehmen bei und konnte den Weg zu einem Rückkauf vorbereiten, den ihr Ehemann Fred W. Gretsch, des Gründers Großenkel, 17 Jahre nach dem Verkauf abschließen konnte. Gemeinsam brachte das Ehepaar das Unternehmen zurück zu altem Glanz, in dem es bis heute scheint.

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