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Topteil E-Gitarre Hughes & Kettner Black Spirit 200
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Hughes & Kettner Black Spirit 200

(4 Bewertungen)
  • Bauart: Modeling
  • Leistung: 200 W
  • Kanäle: 4
  • Gainstufen: 4
  • Klangregelung: Bässe/Mitten/Höhen
  • Einschleifweg: seriell
  • Effekte: Effekt-Prozessor
  • Impedanz: 8/16 Ohm
  • Besonderheit(en): MIDI mit Phantom Power, Bluetooth, Aux In Red Box Speakersimulation, Noise Gate, Headphones Out,
  • Abmessungen (BxHxT): 41,0 x 15,5 x 15,0 cm
  • Gewicht: 3,55 kg
  • Produktionsland: China
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Hughes & Kettner Black Spirit 200 · Topteil E-Gitarre

Hughes & Kettner hat den Gitarrenamp neu erfunden - das Zauberwort heißt "Bionic Tone Generating". Diese neuartige Technologie des BlackSpirit 200 bildet die komplexen Dynamikprozesse und Klangveränderungen eines Röhrenamps mit analoger Technik täuschend echt nach. Der 4 Kanal Amp deckt den Bereich von glasklar clean bis hin zum Metal Brett ab. Abgerundet wird das Gesamtbild durch einen vielseitigen Effektprozessor - eigene Amp und Effektkreationen lassen sich auf 128 Speicherplätzen ablegen. MIDI (7pol Buchse mit Phantom Power), Bluetooth (kostenlose Editor App), Red Box Speakersimultion, Aux Eingang und Headphones/Line Out sind mit an Bord. Für ordentlich Druck sorgt eine 200 Watt Endstufe, die sich auf 20 bzw. 2 Watt Ausgangsleistung herunter schalten läßt. Mit seinem gerade einmal 3,55 kg Gewicht gehört der BlackSpirit 200 zu den rückenfreundlichen Leichtgewichten.
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Bewertungen

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(4 Bewertungen)
4.8 von 5 Sternen
Gesamteindruck
Ausstattung
Qualität
Preis/Leistung

Der schnelle Amp für Zwischendurch

Mike am 19.05.2019

Ich bin ein Fan von Röhrenamps, aber nicht vom Allen. Es gibt High Gain-Röhrenamps mit 25 Kg Gewicht und Gainreserven jenseits von Gut und Böse, dazu aufwendig gestaltete Loops und Di -Outs. Die Qualität dieser Apps sind oftmals nicht so gut, die Tontechniker findens einfach und nutzen oftmals die schlecht klingenden Abgriffe, anstatt ein vernünftiges Mikro. Bei Gigs kommt es oftmals zu zeitlichen Engpässen und die Backline muss ( noch heiß) von der Bühne, Kabel, Effektboards, etc.....Eine Reparatur bei diesen überladenen High Gainern wird dann unnötig teuer, wenn man mal irgendwo drandotzt. Bei schnellem Bedarf und trotzdem hohem Soundanspruch wird man den Black Spirit lieben lernen, auch als Röhrenfan. Der Sound ist nicht schlechter als bsp. bei einem JVM 410 H , dazu haben wir hier aber einen besser klingenden Loop, und mit der Red Box einen Top Di Out!. Im Bandkontext setzt sich der Sound super durch und man hat ein 1 A Spielgefühl. Daß das Teil an einer 16 Ohm 4x 12 mit Master auf 6 auch nach 90 min. Gig nicht heiß wird muss man erstmal checken. Die Optik ist Geschmackssache, ich mag die bunten Lichter nicht, auch wäre eine Tolex/Holzgehäuse-Version wohl eine tolle (Old School) Alternative. Auf einer 4 x 12 sieht der Kleine etwas Halslos aus, ich verwende den Einbaukit mit einem 25 cm /4 HE Case , das ist amtlich und Metal-tauglich. Antesten muss man selbst, mit Zeit und Muße, intuitiv und kein Programmier-Monster. Kemper kann einpacken

Gesamteindruck
Ausstattung
Qualität
Preis/Leistung

Röhre ohne Röhre!

GK am 15.03.2019

Nach vielen Youtube Videos und Presseberichten hab ich mir einen Black Spirit zugelegt. Aber was macht ihn denn jetzt so interessant? Hier meine Eindrücke und Erfahrungen, gespielt mit Strat und LesPaul.

Allgemein:
H&K unterscheidet diesen Amp ganz bewusst von normalen Modeling-Amps. Bei normalen Modeling Amps wird der Sound digital simuliert. Nicht so beim Black Spirit. Hier wird laut Aussage von H&K der Röhren-Sound durch eine besondere voll analoge Schaltung erreicht, bei der insbesondere alle Wechselwirkungen, die in einem Röhren-Amp auftreten, nachempfunden werden. Welche Wechselwirkungen? Ansteuerung der Vorstufe, Vorstufe zu Endstufe, Sättigungsverhalten der Endstufe und mehr. Was für eine Art von Schaltung soll das sein? Dies ist der gehütete Gral von H&K. Man sieht in dem kleinen Fensterchen an der Frontseite nur irgendeine Art von Baustein, der aussieht, als würde er rot glühen. Wie auch immer, H&K spricht sogar von einer ganz neuen zukunftsweisenden Gitarrenverstärker-Generation. Und funktioniert das? Ich bin wirklich erstaunt – ja, das funktioniert, und wie!

Clean-Sound:
Vor allem knackig, aber auch warm, je nach Gain und Boost-Einstellung. Klare prickelnde Strat, leicht rauhe Strat, Twang, alles möglich. Interessant ist, dass mit zugeschaltetem Boost aber wenig Gain und reduzierten Höhen gerade auch mit Humbuckern (oder Strat mit Pick-Up-Schalter Pos. 2) der Sound auch eine fette jazzige Note bekommen kann. Hierbei ist anzumerken, dass der Boost-Schalter generell bei jeder Einstellung (Clean, Crunch, Lead, Ultra) ein wenig anders wirkt, das ist von H&K laut Interviews bewusst so vorgesehen.

Crunch:
Hier wird noch ein wenig angezerrt und angefettet. Macht schöne groovige Riffs möglich. Der Grundsound dieses Kanals ist ähnlich dem Clean-Kanal, quasi eine „Verlängerung“ des Clean-Kanals, unabhängig von den Eingriffsmöglichkeiten durch bass/mid/terrble

Lead:
Im Gegensatz zum Wechsel von Clean zum Crunch wird beim Wechsel von Crunch zu Lead neben zunehmender Zerrung auch der Sound verändert. Die Bassanteile gehen zurück, die Angriffslust der Mitten steigt an, sie drücken mehr, so wie es einige Zerr-Pedale auch machen.

Ultra:
Hier geht alles von hart bis ganz hart und satt. Mit minimalstem Gain und zugeschaltetem Boost und ein wenig zurückgedrehter Gitarre kann hier auch ein schöner warmer Lead-Sound mit noch mehr Sättigung und wieder mehr Bass-Anteile als im Lead-Kanal generiert werden, z.B. für bluesige Einsätze a la Gary Moore. Auch Riff-Sounds wie das Intro von Money for Nothing von Dire Straits gehen hier locker. Das gelingt nicht nur mit Humbucker. sondern auch mit Single Coil. Man muss also nicht unbedingt aus der Metal-Ecke kommen, um hier einen brauchbaren Sound zu finden.

In allen Kanälen kann über das Zusammenspiel von Gain und Sagging und Boost der Zerr-Grad dosiert und vor allem auch die Art der Zerrung beeinflusst werden.

Sagging.
Eine geniale Erfindung. Man kann die Sättigung der imaginären Endstufenröhren in acht Stufen dosieren, unabhängig von der Lautstärke. Der Sound wird crisper/knackiger und vor allem komprimierter. Sehr interessant, da diese Verzerrung erst nach dem Gain und dem Signal-Durchlauf durch die Vorstufe quasi als Zusatz wirkt. Das entsprechende Spielgefühl einer Röhre, die im Sättigungsbereich arbeitet, stellt sich tatsächlich ein, das wird bei einem Röhrenamp sonst nur bei großen Lautstärken erreicht. Und hier ist das wunderbar kontrollierbar, bei jeder Lautstärke. Und spürbar. Holt man sich die Zerrung übers Gain, dann kommt man in die britische Ecke, wenn man weniger Gain und mehr Sagging einsetzt, geht’s mehr in die Richtung des amerikanischen Fender-like Sounds.

Presence /Resonance:
Diese Sound-Regler greifen in die Endstufensektion ein, Presence regelt die Höhen, Resonance die Mitten/Bässe. Viele Amps haben nur einen von beiden Reglern verfügbar, gut, dass hier beide am Start sind. Zu Sound-Verfeinerung sehr hilfreich.

Soundbild insgesamt:
Alle Amps, die einen Röhrensound mit Digital-Schaltungen und/oder hybrid simulieren, klingen von der Dynamik her ein bisschen wie mit angezogener Handbremse. Das ist beim Black Spirit definitiv nicht so. Der Sound hier bzw. die „Ansprache“ des Amps hat definitiv Röhrencharakter und -feeling. Die vier Kanäle greifen gut ineinander, man hat hier wirklich alle Möglichkeiten. Mein Tipp: bei jedem Kanal mal Extrem-Stellungen der Regler Presence, Resonance, Höhen, Mitten, Bässe, Sagging, mit/ohne Boost, mehr/weniger Gain, in allen Kombinationen ausprobieren. Man stößt immer wieder auf neue Klangmöglichkeiten. Der gesamte Sound des Black Spirit ist ein bisschen höhenbetont ausgelegt, also typisch H&K. Dies ist bei deren Röhren-Amps (soweit ich diese kenne) ebenfalls der Fall. Das ist sicherlich eine Geschmackssache. Meine Erfahrung ist, mit einer Box, die ein wenig mittenbetonter und höhendefensiver daherkommt, hat man eine ideale Kombination.

Effekte:
Alle wichtigen Effekte wie Hall, Delay, Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo in einer ausreichend guten Qualität an Bord. Hall + Delay + eines der restlichen vier Effekte sind gleichzeitig nutzbar. Wer auf seine eigenen Bodentreter schwört, kann diese durch einen Effektweg einschleifen.

Leistung:
200 Watt, absolut mörderisch. Diese ist abstufbar auf 20 und auf 2 Watt. Der Sound bleibt bei der Abstufung aber gleich, wird nur leiser. D.h., man muss also nicht Röhren (die ja nicht da sind) abschalten, damit auch bei kleineren Lautstärken die gewünschte Sättigung der Endstufe spürbar wird. Dafür genau ist ja das Sagging da, wie oben beschrieben. Der Vorteil hier ist einfach der, dass man beim Abstufen mehr Regelweg am Master Volume hat.

Lautsprecheranschluß:
ab 8 Ohm. Der 4 Ohm Betrieb ist laut H&K nicht vorgesehen. Das sollte aber in der Regel kein Problem sein.

Programmierbarkeit + App + MIDI Fußschalter:
Alle Schalter und Regler sind programmierbar und speicherbar (MIDI), die zugehörige App lässt keine Wünsche offen. (Blue-Tooth, zur Zeit noch im Beta-Stadium, ladbar über Homepage H&K, Stand März 2019). Man kann unbegrenzt viele Datenbanken anlegen und diese in den Amp laden oder die Soundeinstellungen im Amp speichern. Jeweils in 128 Sounds auf einmal. Diese Technik hat sich beim Grandmeister schon bewährt. Über den MIDI Fußschalter (separat zu kaufen) sind entweder alle Sounds anwählbar oder (im Stompbox-Mode) die vier Kanäle sowie Boost und einige Effektparameter schaltbar. Über einen kleinen Schalter am Pedal kann man zwischen diesen beiden Betriebsarten umschalten. Es sind dort auch noch zwei weitere Klinkenanschlüsse für externe Bodenschalter (oder ein Expression-Pedal), denen eine Funktion zugewiesen werden kann (z.B. Gain auf Expression-Pedal)

Line In / Kopfhörer out
Zwei zusätzliche Features, die beim Üben im Wohnzimmer Sinn machen. Kopfhörer-Out kann auch als Line-Out betrieben werden.

Red-Box:
Wurde von H&K neu überarbeitet und bietet viele Cab-Modelle an. Ein einfacher Weg, um vor allem im Live-Betrieb (ggf. auch im Studio) den Amp abzunehmen. Interessant ist hier, dass die Red-Box, also die Wahl der Cab-Modelle, auch auf den Kopfhörer Ausgang wirkt. Neben der Red-Box kann die Cab-Simulation auch per Schalter auf den Lautsprecheranschluß aufgeschaltet werden, wenn man z.B. in eine Full-Range Box spielt (z.B. direkt in den Monitor) und keine Gitarrenbox benutzt.

Analog oder digital?
Natürlich gibt es in dem Black Spirit digitale Regelkreise, sonst wäre er wohl nicht über MIDI ansteuerbar. Aber der Signalweg, der einzig und allein den Sound gestaltet, ist laut H&K voll analog ausgelegt.

Sonst noch was?
Noise Gaite ebenfalls für jeden Kanal individuell regelbar/speicherbar, Jede Kanal bzw. Sound ist über ein separaten Volume-Regler einstellbar, unabhängig vom Master-Volume. Line-In zum Zuspielen von Konservenmusik ist auch vorhanden.

Negative Punkte:
Wenige, nur Kleinigkeiten. Die eingebauten Effekte sind nicht perfekt, aber ausreichend. Wenn der Hall stärker wird, dann wirkt er künstlich. Chorus, Flanger ähnlich. Phaser und Delay gehen. Der Tremolo-Effekt könnte variabler sein (Flankensteilheit). In kleinen Dosierungen ist das aber alles gut nutzbar. Das ist ja auch in erster Linie ein Amp, kein Multi-Effektgerät. Es gibt nur einen einzigen Klinkenstecker als Boxenausgang. Für Leute, die ein Full-Stack betreiben wollen und nicht bei den Boxen durchschleifen können, vielleicht ein Nachteil. (Achtung: kein 4-Ohm-Betrieb!)
Im Lead- und Ultra-Kanal steigt das Grundrauschen an, vielleicht ein wenig mehr als bei anderen Amps?

Fazit:
Röhrensound ohne Röhre – das geht hier tatsächlich. Ist das die Zukunft? Ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall ein tolles Spielgefühl. Der Amp mach Spaß. Und er ist flexibel durch Einstellungen und durch die Speicherbarkeit. Bedienbar per App oder MIDI Fußschalter. Effekte an Bord. Mehr Flexibilität geht nicht. Und das alles zu einem erschwinglichen Preis. Wer ein gutes flexibles Soundspektrum von-bis benötigt, Röhren-Feeling will, trotzdem Speichermöglichkeiten nutzen möchte und nicht mehr schleppen will, ist beim Black Spirit goldrichtig! Antesten! Mich hat dieses Gerät wirklich begeistert!

Gesamteindruck
Ausstattung
Qualität
Preis/Leistung

sagenhafter Amp

User am 30.11.2018

sehr vielseitiger amp mit tollen Sounds und unglaublich vielen und sinnvollen Möglichkeiten
bin mehr als zufrieden und glücklich damit ,
ich glaube meine Röhrenamps gehen bald in Rente

Dieser Artikel wurde durchschnittlich mit 4.8 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 3 Erfahrungsberichte in schriftlicher Form abgegeben. Die Texte geben nicht die Meinung von Musik Produktiv wieder, sondern stellen subjektive Eindrücke unserer Kunden dar. Eine Bewertung wurde ohne Text abgegeben oder in einer anderen Sprache verfasst.
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