Epiphone

Die Geschichte von Epiphone Gitarren begann in Griechenland als Familienunternehmen, wo Anastasios Stathopoulos 1873 seine erste Epiphone-Gitarre baute. 1924 wurde der Name Epiphone als Marke von seinem Sohn Epimanondas Stathopoulos registriert. Zuerst begann man mit der Produktion der Epiphone Recording Banjos. 1928 wurde das Unternehmen offiziell in Epiphone Banjo Co. umbenannt. 1931 wurde Epiphone durch die Produktion von Archtop-Gitarren zur ernsthaften Konkurrenz für Gibson. Die Geschichte von Epiphone ist auch eng verknüpft mit dem Ausnahmemusiker Les Paul, der im Jahre 1941 in den Epiphone Werkstätten experimentierte und die erste Solidbody E-Gitarre entwickelte.

1957 übernahm Gibson den ehemaligen Konkurrenten Epiphone. Aus dieser Zeit (1958 bis 1961) stammt auch eines der bekanntesten Modelle: die Epiphone Sheraton. Um 1961 waren alle Epiphone "Made in New York"-Teile verbraucht und es kamen nur noch Teile aus der Gibsonfabrik zum Einsatz. Der Name Epiphone steht heute vor allem für sehr gute, preiswerte Kopien der leider schon immer recht teuren Gibson Gitarren. Gibson versucht mit Erfolg über die Tochter Epiphone Fans der Les Paul-, SG-, Explorer und anderer Modelle gute Kopien aus eigenem Hause anzubieten. Das heutige Epiphone-Programm umfasst Elektro-, Halb- und Vollresonanzgitarren, Bässe, akustische sowie elektroakustische Instrumente, Banjos und Mandolinen. Epiphone steht zum einen für innovative Ideen im Gitarrenbau überhaupt und zum anderen für gelungenen Repliken von Instrumentenklassikern, die für jeden erschwinglich sind.

Epiphone bedeutet nicht nur die günstige Variante einer berühmten Marke, denn der Begriff Epiphone selbst ist ebenso berühmt.