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Lehrbuch AMA Masters Of Drums

AMA Masters Of Drums

  • Kategorie: Schlaginstrumente
  • Instrument: Schlagzeug
  • Geeignet für: Schlagzeuger
  • Autor: Claus Fischer & Helge Rosenbaum
  • Sprache: Deutsch
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Bindung: Softcover
  • Format: 21,0 x 29,7 cm (DIN A4)
  • Seitenanzahl: 112
  • Erscheinungsjahr: 1995
  • inkl.: CD
  • ISBN: 978-3927190368
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AMA Masters Of Drums · Lehrbuch

Konzepte und Techniken von Top-Drummern der letzten 30 Jahre

Die Reihe "Masters of…", in der es die Bücher zur Rock Gitarre (610105), Bass Gitarre (610117), Jazz Gitarre (610123) und Rhythmik Gitarre (610113) gibt, ist von den Autoren Claus Fischer und Helge Rosenbaum über die Drummer vervollständigt worden. Auch hier haben sich die Autoren auf 16 der bekanntesten und innovativsten Persönlichkeiten aus den 60er Jahren bis in die 90er Jahre beschränkt.

Wie schon in den anderen Büchern der Masters-Reihe werden die Musiker mit einer Biographie und ihren verwendeten Stilistiken, Tonmaterial und Equipment/Sound vorgestellt. Danach notieren die Autoren bis zu 3 Licks mit Erklärungen und Tipps zu Techniken, Stickings und Phrasierungen, die typisch für diese Musiker waren. Die Autoren haben sich unter anderem für folgende Drummer entschieden:

Es beginnt mit Charlie Watts und Ringo Starr, die Anfang der 60er Jahren mit den Rolling Stones und den Beatles für Furore sorgten. Als nächstes wird der Drummer Bernard Purdie besprochen, der als der erfolgreichste Studiodrummer der 60er Jahre bezeichnet werden kann, da er über 3000 Produktionen einspielte und auch bei den Rolling Stones und den Beatles im Studio aushalf.

Während der 70er Jahre entwickelten sich verschiedene Stilrichtungen: Es beginnt mit den Drummern John Bonhom von Led Zeppelin und Ian Paice von Deep Purple. Diese stehen beide für den "Inbegriff des Heavy Metal Rock". Für die Stilrichtung des Jazz-Rock bzw. Fusion steht der Drummer Billy Cobham. Hier entwickelte sich die Bedeutung des Schlagzeugers vom reinen Begleiter zum filigranen 'Mit'-Spieler, der genau wie die anderen Band-Mitglieder virtuose Solo-Partien zu spielen hatte. Auch wurden die Drummer in dieser Zeit zu "Multistylisten". Diese arbeiteten vor allem als Studiodrummer und mussten jeder musikalischen Situation gewachsen sein. Als Beispiel für den Studiodrummer wird Steve Gadd vorgestellt, der sich einen legendären Ruf verschaffte, da er Jazz mit Chick Corea, Jazz-Rock mit Steps, Pop mit Barbara Streisand und R&B mit seiner eigenen Band Stuff spielte.

Für die 80er Jahre haben Helge Rosenbaum und Claus Fischer z. B. Stewart Copeland ausgewählt, der einen vollkommenen eigenen, unkonventionellen Stil vertrat, indem er harte Rockgrooves mit ethnischen Rhythmen verschmolz.

Auf der vorhandenen CD sind alle Übungen eingespielt. Die Diskographien bei einzelnen Drummern bieten auch die Möglichkeit, die Originalaufnahmen zu hören. Dieser "Crashkurs" über bedeutende Drummer verliert nicht an Bedeutung, da es sich bei den Grooves und Fill-Ins um meist zeitlose Inhalte handelt. Diese setzen aber ein gewisses Können voraus und sind damit eher für fortgeschrittene Musiker zu empfehlen.
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