Peavey Messenger PRO-SUB
(1 Bewertung)
- Bauform: Rechteckgehäuse
- Bestückung: 15" LF-Treiber
- Leistung (Watt rms): 300 Watt
- Eingangsimpedanz: 4 Ohm
- Übertragungsbereich: 45 Hz bis 300 Hz (-10 dB)
- Schalldruck (1W/1m): 98 dB
- Schalldruck (max./1m): 120 dB
- Abstrahlverhalten: Kugel
- Interne X-Over: ja
- Anschlüsse: Speakon & Klinke
- Gehäusematerial: Spanplatte, Nadelfilz in schwarz
- Flugfähigkeit: nein
- Hochständerflansch: ja
- Besonderheit: keine
- Abmessungen: 660 x 505 x 485 mm
- Gewicht: 26.5 kg
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Peavey Messenger PRO-SUB, Passivlautsprecher
Als passives Boxensystem ausgeführt und in der günstigen Preisklasse angesiedelt, überzeugt Peaveys Messenger-Serie mit außergewöhnlich guter Klangabstimmung.
MP-Bewertung: Als passives Boxensystem ausgeführt und in der günstigen Preisklasse angesiedelt, überzeugt Peaveys Messenger-Serie mit außergewöhnlich guter Klangabstimmung. In Kombination mit eines der o.g. Topteile gibt es von uns 5 Sterne.
Bewertungslegende:
1 Stern - es sollte nachgebessert werden!
2 Sterne - befriedigendes Gesamtergebnis!
3 Sterne - Preis/Leistung stimmt!
4 Sterne - sehr zu empfehlen!
5 Sterne - besonders zu empfehlen!
6 Sterne - unschlagbares Topgerät!
Das Lautsprechersystem!
Mit der Qualität des verwendeten Lautsprechersystems steht und fällt die Qualität einer gesamten PA. Deshalb sollten die im folgenden Abschnitt erläuterten Kriterien bei der Auswahl immer mit berücksichtig werden.
Belastbarkeit
Ein wichtiger Punkt ist die Belastbarkeit von Lautsprechern, die von der Konstruktion, den verwendeten Bauteilen und auch von physikalischen Gesetzmäßigkeiten abhängt. Jedem Lautsprecher kann nur eine bestimmte Leistung zugeführt werden, ohne dass er übermäßige Verzerrungen erzeugt oder sogar beschädigt wird. Angegeben wird diese maximale Belastbarkeit in Watt. Viele Herstellen nennen dabei gleich zwei Werte, denen verschiedene Messmethoden zugrunde liegen. Bei der sogenannten Sinusleistung (auch Nenn- oder Dauertonleistung) ist das Messsignal ein Sinuston mit konstanter Frequenz und Amplitude, der meist bei 1 kHz liegt und dem Lautsprecher eine begrenzte Zeit (min. 10 Minuten nach DIN 45500) zugeführt wird. Von dieser Sinusleistung unterscheidet sich die Musikleistung, auch Spitzenleistung genannt, die bis zu 100 Prozent über der Sinusleistung liegen kann. Allerdings ist es eine weniger aussagefähige Leistungsgröße, da der Lautsprecher nur kurzzeitig mit einem starken Impuls (max. zwei Sekunden) belastet wird. Sehr aussagefähig dagegen ist der oftmals angeführte „RMS“-Wert. RMS steht für „Root Mean Square“ und wird gemäß der IHF-Norm angegeben. Da die Werte hier über den gesamten hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz gemessen werden, sind sie immer deutlich kleiner als die mit Hilfe der DIN-Norm bestimmten. Eine Faustregel ist, dass die Werte etwa ein Verhältnis von 3:5 aufweisen, 30 Watt RMS entsprächen demnach ungefähr 50 Watt Sinus nach DIN. Continuous Output wird ebenfalls gemäß IHF-Norm angegeben. Dieser Wert entspricht etwa dem 1.15-fachen der Sinusleistung nach DIN.
Wirkungsgrad
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl einer Lautsprecherbox ist der Wirkungsgrad. Dieser Wert gibt an, wie viel der zugeführten elektrischen Energie in akustische Energie umgewandelt wird. Er wird mit einer Schalldruckmessung ermittelt, bei der sich ein spezielles Messmikrofon in einem Abstand von 1 m vor dem Lautsprecher befindet und der Lautsprecher mit einem Watt belastet wird. Die Angabe des Schalldrucks erfolgt in dB. Neben den Klangeigenschaften sollte dieser Wirkungsgrad bei der Auswahl eines PA-Lautsprechers ganz entscheidend sein. Denn vom Wirkungsgrad hängt es ab, wie hoch die zugeführte Leistung des Verstärkers sein muss, um eine bestimmte Lautstärke zu erzielen. Ein zusätzlicher Tipp: Die Verdoppelung der Leistungszufuhr durch den Verstärker bedeutet eine Steigerung des Schalldruckpegels um +3 dB, das menschliche Ohr empfindet allerdings erst eine Steigerung des Pegels um +10 dB als eine Verdoppelung der subjektiv empfundenen Lautstärke.
Der maximale Wirkungsgrad ergibt sich, wenn dem Lautsprecher die maximale Leistung zugeführt wird – also der Lautsprecher maximal belastet wird. Auch hier wird in einem Abstand von 1 m mit einem speziellen Messmikrofon der Wirkungsgrad in dB ermittelt. Dieser maximale Wirkungsgrad liegt natürlich weit oberhalb des normalen Wirkungsgrades. Auch hier noch mal ein Tipp: Wird die Entfernung vom Lautsprecher zum Zuhörer verdoppelt – steigt die Entfernung des Zuhörers also z.B. von zwei auf vier Meter – dann sinkt der resultierende Schalldruck bei 4 m um 6 dB. So kann man leicht errechnen, welcher Schalldruck z.B. in einer Entfernung von „X“ m vor der Bühne zu erwarten ist. Beispiel: Der Lautsprecher ist in der Lage, einen maximalen Schalldruck von 100 dB (1 m) zu reproduzieren. Dies gilt natürlich nur für eine Messentfernung von 1 m. In einer Entfernung von 16 m vor dem Lautsprecher lässt sich der Schalldruckpegel folgendermaßen errechnen: 1 m/100 dB, 2 m/94 dB, 4 m/88 dB, 8 m/82 dB, und schließlich wird bei 16m ein max. Schalldruck von 76 dB erreicht.
Die Impedanz eines Lautsprechers
Bleibt noch die Impedanz (der Widerstand) eines Lautsprechers, bei der es sich um eine frequenzabhängige Größe handelt. Der Hersteller gibt grundsätzlich den geringsten Impedanzwert an, den ein Lautsprecher erreicht. Beim Kauf ist es wichtig, dass die Impedanz des Lautsprechers IMMER oberhalb der minimalsten Anschlussimpedanz der Endstufe liegt. Denn bei Fehlanpassung besteht die Gefahr, dass die Endstufe zuviel Leistung abgeben muss und dadurch überlastet oder aber dass der Lautsprecher zerstört wird.
Der Frequenzgang
Der Frequenzübertragungsbereich ist die technische Eigenschaft eines Lautsprechers, bei der viele Hersteller am meisten herumtricksen. Frequenzgangangaben ohne eine festgesetzte Abweichung sind grundsätzlich nicht seriös. Wie erkennt man das? Eine seriöse Angabe ist z.B. ein Frequenzgang von „60 Hz – 20 kHz, +/-3 dB“. Dieser Lautsprecher überträgt Frequenzen von 60 Hz bis 20 kHz mit einer maximalen Abweichung von +/-3 dB. Das bedeutet nicht, dass dieser Lautsprecher z.B. bei 50 Hz kein Signal mehr überträgt, sondern, dass die Abweichungen ab 60 Hz größer werden als +/-3 dB. Fehlt die Angabe der Abweichung oder wird die Abweichung zweistellig und größer angegeben, empfehlen wir unbedingt, die Kaufentscheidung nochmals zu überdenken. Abweichungen sollten im Bereich von +/-3 dB bis max. +/-10 dB liegen.
Passive Lautsprechersysteme
Diese Lautsprechersysteme verfügen über eine eingebaute passive Frequenzweiche. Sie befindet sich im Laut-sprechergehäuse und damit im Signalweg zwischen Endstufe und den einzelnen Lautsprechertreibern (LF und HF sowie bei 3-Weg-Systemen zusätzlich noch MF). Sie erhält das gesamte Signal mit der von der Endstufe erzeugten Leistung. Die Trennfrequenz(en) sind bei diesem Weichentyp festgelegt und auf die verwendeten Einzeltreiber abgestimmt. Jede Weiche bestehen aus Spulen und Kondensatoren, die nur einer definierten Spannung aus der Endstufe standhalten können. Zu beachten ist deshalb die vom Hersteller angegebene Maximalbelastung. Passive Lautsprecher sind vom Hersteller schon durch die gewählten technischen Eigenschaften der verwendeten Frequenzweiche tonal sehr gut abgestimmte Systeme. Sie können von jedermann schnell aufgebaut werden und klingen immer rund und sauber. Mit dem EQ des Mischpultes kann der Nutzer bei Bedarf noch klangliche Feinheiten justieren.
MP-Bewertung: Als passives Boxensystem ausgeführt und in der günstigen Preisklasse angesiedelt, überzeugt Peaveys Messenger-Serie mit außergewöhnlich guter Klangabstimmung. In Kombination mit eines der o.g. Topteile gibt es von uns 5 Sterne.
Bewertungslegende:
1 Stern - es sollte nachgebessert werden!
2 Sterne - befriedigendes Gesamtergebnis!
3 Sterne - Preis/Leistung stimmt!
4 Sterne - sehr zu empfehlen!
5 Sterne - besonders zu empfehlen!
6 Sterne - unschlagbares Topgerät!
Das Lautsprechersystem!
Mit der Qualität des verwendeten Lautsprechersystems steht und fällt die Qualität einer gesamten PA. Deshalb sollten die im folgenden Abschnitt erläuterten Kriterien bei der Auswahl immer mit berücksichtig werden.
Belastbarkeit
Ein wichtiger Punkt ist die Belastbarkeit von Lautsprechern, die von der Konstruktion, den verwendeten Bauteilen und auch von physikalischen Gesetzmäßigkeiten abhängt. Jedem Lautsprecher kann nur eine bestimmte Leistung zugeführt werden, ohne dass er übermäßige Verzerrungen erzeugt oder sogar beschädigt wird. Angegeben wird diese maximale Belastbarkeit in Watt. Viele Herstellen nennen dabei gleich zwei Werte, denen verschiedene Messmethoden zugrunde liegen. Bei der sogenannten Sinusleistung (auch Nenn- oder Dauertonleistung) ist das Messsignal ein Sinuston mit konstanter Frequenz und Amplitude, der meist bei 1 kHz liegt und dem Lautsprecher eine begrenzte Zeit (min. 10 Minuten nach DIN 45500) zugeführt wird. Von dieser Sinusleistung unterscheidet sich die Musikleistung, auch Spitzenleistung genannt, die bis zu 100 Prozent über der Sinusleistung liegen kann. Allerdings ist es eine weniger aussagefähige Leistungsgröße, da der Lautsprecher nur kurzzeitig mit einem starken Impuls (max. zwei Sekunden) belastet wird. Sehr aussagefähig dagegen ist der oftmals angeführte „RMS“-Wert. RMS steht für „Root Mean Square“ und wird gemäß der IHF-Norm angegeben. Da die Werte hier über den gesamten hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz gemessen werden, sind sie immer deutlich kleiner als die mit Hilfe der DIN-Norm bestimmten. Eine Faustregel ist, dass die Werte etwa ein Verhältnis von 3:5 aufweisen, 30 Watt RMS entsprächen demnach ungefähr 50 Watt Sinus nach DIN. Continuous Output wird ebenfalls gemäß IHF-Norm angegeben. Dieser Wert entspricht etwa dem 1.15-fachen der Sinusleistung nach DIN.
Wirkungsgrad
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl einer Lautsprecherbox ist der Wirkungsgrad. Dieser Wert gibt an, wie viel der zugeführten elektrischen Energie in akustische Energie umgewandelt wird. Er wird mit einer Schalldruckmessung ermittelt, bei der sich ein spezielles Messmikrofon in einem Abstand von 1 m vor dem Lautsprecher befindet und der Lautsprecher mit einem Watt belastet wird. Die Angabe des Schalldrucks erfolgt in dB. Neben den Klangeigenschaften sollte dieser Wirkungsgrad bei der Auswahl eines PA-Lautsprechers ganz entscheidend sein. Denn vom Wirkungsgrad hängt es ab, wie hoch die zugeführte Leistung des Verstärkers sein muss, um eine bestimmte Lautstärke zu erzielen. Ein zusätzlicher Tipp: Die Verdoppelung der Leistungszufuhr durch den Verstärker bedeutet eine Steigerung des Schalldruckpegels um +3 dB, das menschliche Ohr empfindet allerdings erst eine Steigerung des Pegels um +10 dB als eine Verdoppelung der subjektiv empfundenen Lautstärke.
Der maximale Wirkungsgrad ergibt sich, wenn dem Lautsprecher die maximale Leistung zugeführt wird – also der Lautsprecher maximal belastet wird. Auch hier wird in einem Abstand von 1 m mit einem speziellen Messmikrofon der Wirkungsgrad in dB ermittelt. Dieser maximale Wirkungsgrad liegt natürlich weit oberhalb des normalen Wirkungsgrades. Auch hier noch mal ein Tipp: Wird die Entfernung vom Lautsprecher zum Zuhörer verdoppelt – steigt die Entfernung des Zuhörers also z.B. von zwei auf vier Meter – dann sinkt der resultierende Schalldruck bei 4 m um 6 dB. So kann man leicht errechnen, welcher Schalldruck z.B. in einer Entfernung von „X“ m vor der Bühne zu erwarten ist. Beispiel: Der Lautsprecher ist in der Lage, einen maximalen Schalldruck von 100 dB (1 m) zu reproduzieren. Dies gilt natürlich nur für eine Messentfernung von 1 m. In einer Entfernung von 16 m vor dem Lautsprecher lässt sich der Schalldruckpegel folgendermaßen errechnen: 1 m/100 dB, 2 m/94 dB, 4 m/88 dB, 8 m/82 dB, und schließlich wird bei 16m ein max. Schalldruck von 76 dB erreicht.
Die Impedanz eines Lautsprechers
Bleibt noch die Impedanz (der Widerstand) eines Lautsprechers, bei der es sich um eine frequenzabhängige Größe handelt. Der Hersteller gibt grundsätzlich den geringsten Impedanzwert an, den ein Lautsprecher erreicht. Beim Kauf ist es wichtig, dass die Impedanz des Lautsprechers IMMER oberhalb der minimalsten Anschlussimpedanz der Endstufe liegt. Denn bei Fehlanpassung besteht die Gefahr, dass die Endstufe zuviel Leistung abgeben muss und dadurch überlastet oder aber dass der Lautsprecher zerstört wird.
Der Frequenzgang
Der Frequenzübertragungsbereich ist die technische Eigenschaft eines Lautsprechers, bei der viele Hersteller am meisten herumtricksen. Frequenzgangangaben ohne eine festgesetzte Abweichung sind grundsätzlich nicht seriös. Wie erkennt man das? Eine seriöse Angabe ist z.B. ein Frequenzgang von „60 Hz – 20 kHz, +/-3 dB“. Dieser Lautsprecher überträgt Frequenzen von 60 Hz bis 20 kHz mit einer maximalen Abweichung von +/-3 dB. Das bedeutet nicht, dass dieser Lautsprecher z.B. bei 50 Hz kein Signal mehr überträgt, sondern, dass die Abweichungen ab 60 Hz größer werden als +/-3 dB. Fehlt die Angabe der Abweichung oder wird die Abweichung zweistellig und größer angegeben, empfehlen wir unbedingt, die Kaufentscheidung nochmals zu überdenken. Abweichungen sollten im Bereich von +/-3 dB bis max. +/-10 dB liegen.
Passive Lautsprechersysteme
Diese Lautsprechersysteme verfügen über eine eingebaute passive Frequenzweiche. Sie befindet sich im Laut-sprechergehäuse und damit im Signalweg zwischen Endstufe und den einzelnen Lautsprechertreibern (LF und HF sowie bei 3-Weg-Systemen zusätzlich noch MF). Sie erhält das gesamte Signal mit der von der Endstufe erzeugten Leistung. Die Trennfrequenz(en) sind bei diesem Weichentyp festgelegt und auf die verwendeten Einzeltreiber abgestimmt. Jede Weiche bestehen aus Spulen und Kondensatoren, die nur einer definierten Spannung aus der Endstufe standhalten können. Zu beachten ist deshalb die vom Hersteller angegebene Maximalbelastung. Passive Lautsprecher sind vom Hersteller schon durch die gewählten technischen Eigenschaften der verwendeten Frequenzweiche tonal sehr gut abgestimmte Systeme. Sie können von jedermann schnell aufgebaut werden und klingen immer rund und sauber. Mit dem EQ des Mischpultes kann der Nutzer bei Bedarf noch klangliche Feinheiten justieren.
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