Hammond · Keyboard-Pedal

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Hammond
Laurens Hammond schuf eine neue Industrie, als er die elektrische Orgel erfand. Im Januar 1934 reichte Hammond seinen "Packing box prototype" dem Patentamt in Washington D.C. ein. Am 2. April 1934 wurde ihm in Rekordzeit das Patent zugesprochen. Zuerst wurde die Orgel am 15. April 1935 vom Organisten Pietro Yon bei einer Pressevorführung in der New Yorker St. Patrick´s Kathedrale der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurz darauf erteilte Henry Ford den ersten Auftrag über sechs Orgeln. Auch George Gershwin war von dieser Orgel so angetan, dass er sofort eine bestellte. Ebenso der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower und Count Basie, der eine Hammond anstelle eines Pianos in seinem Haus hatte. Herausragende Köpfe wie Donald Leslie und John M. Hanert brachten geniale Innovationen ein, die den Klang der Hammond -Orgeln unverwechselbar machen.
Hammond wurde zum Motor der elektronischen Musikindustrie und setzte Maßstäbe, die bis heute Ziel und Orientierung geblieben sind. Der Hammond -Sound hat die Musik der letzten Jahrzehnte mit geprägt. Seit 1936 wurde das Instrument erfolgreich in Deutschland angeboten in Konkurrenz zu Edwin Weltes letztendlich erfolgloser Lichttonorgel. Zu den wichtigsten Hammond Modellen in der Hammond-Geschichte gehören u.a.: Hammond A100 (1959-1965), Hammond B3 und Hammond C3 (1955-1974), Hammond M3 (1955-1964), Hammond M100 (1961-1968) und Hammond L100 (1961-1972). Zu den Musikern, bei denen die Hammondorgel stilprägend war oder ist, gehören u.a.: Brian Auger (Jazz-, Fusion- und Rockorganist), Tony Banks (Genesis), Hugh Banton (Van der Graaf Generator), Lou Bennett (Jazzorganist), Tom Coster (Vital Information – Jazzorganist), Vincent Crane (Atomic Rooster), Wild Bill Davis (Jazzorganist), Joey DeFrancesco (Jazzorganist), Barbara Dennerlein (Jazzorganistin), Keith Emerson (The Nice; Emerson, Lake & Palmer), Matthew Fisher (Procol Harum), Hanjo Gäbler (Gospelorganist), Klaus Göbel (Jazzorganist), Booker T. Jones (Booker T. & the M.G.´s, Studiomusiker bei Stax Records), Billy Preston (Jazzorganist, Beatles, Eric Clapton), Richard Wright (Pink Floyd), Jimmy Smith (Jazzorganist) und viele andere. Nachfolger und Eigentümer des Namens Hammond ist eine japanische Firma namens Suzuki (nicht zu Verwechseln mit dem gleichnamigen Motorradhersteller), die moderne Orgeln im alten Stil und Klang unter dem Namen Hammond-Suzuki vermarktet. Bei diesen wird der Klang des Tongenerators mittels digitaler Technik simuliert. Der deutsche Distributor in Langenau bei Ulm unterhält jedoch gleichzeitig eine Fachwerkstatt für die Instandsetzung der alten Modelle; im großen Verkaufsraum befinden sich auch Original-Hammondorgeln. Auch einige Fremdhersteller bieten Keyboards und Soundmodule mit dem Hammond-Klang an, darunter die Firmen Clavia (mit den Modellen Nord C1, Nord Electro und Nord Stage), KORG, Roland, Oberheim und Kurzweil, die teilweise eine beachtliche Authentizität des Klanges erreichen. Daneben gibt es unterdessen Computerprogramme, die den Klang und teilweise auch - z. B. mittels spezieller Zugriegel-Adapter - die Spielbarkeit von Hammondorgeln nachzuahmen versuchen. Zu den bekanntesten zählt die Software B4 der Firma Native Instruments.