Jisheng 21-saitig, chinesische  Zither

Jisheng 21-saitig, chinesische Zither, Gu Zheng

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Gu Zheng • 21 Saiten • pentatonische Stimmung • chinesisches Hartholz (rot gebeizt)mit Inlays • inkl. Ständer, Stimmschlüssel und Tasche •GU-ZHENGAuch der Ursprung des Gu-Zhengs liegt etwa 2500 Jahre zurück und dessen früheste Konstruktion dürfte eher simpel gewesen sein. Es gibt Zeichnungen von Instrumenten aus dieser Zeit mit rechteckigen Bambus-Rahmenkonstrukionen, die waagerecht mit 5 Saiten bespannt waren.Das Gu-Zheng erfreute sich während verschiedener Dynastien am Hofe größter Beliebtheit und blieb trotzdem auch das Musikinstrument des kleinen Mannes. Hou Jin, ein Musiker aus der Han Dynastie (206 vor Chr. - 220 nach Chr.)beschrieb den Klang des Gu-Zhengs als etwas, was den Himmel, die Geister und die Götter berührt. Erst in der Tang-Dynastie (618 - 907 n. Chr.) wurde das Gu-Zheng aufgrund der zahlreichen Kontakte zu anderen asiatischen Ländern modifiziert und seine Saitenzahl erhöht.Auch der Resonanzkörper nahm die unterschiedlichsten Formen an. Erst später in der Qing-Dynastie (1644 - 1911 n. chr.) begannen Musiker für Gu-Zheng Musikstücke zu komponieren, die heute als wirkliche chinesische Klassiker gelten. Auch während der Kulturrevolution gab es immer Musiker, die das Ansehen des Gu-Zhengs in Ehren hielten und dafür sorgten, dass das Instrument sich heute wieder größter Beliebtheit erfreut.CHINESISCHE MUSIKIn der langen Geschichte Chinas haben alle dort lebenden Nationalitäten vielfältige Musikinstrumente erfunden. Die ersten chinesischen Musikinstrumente entstanden vor mehr als 2500 Jahren in der Shang Dynastie. Dabei handelte es sich überwiegend um Schlaginstrumente aus Tonerde oder Stein, die mit Tierhäuten überzogen wurden. Die ersten Saiteninstrumente kommen aus den Jahren 500 bis 200 v. Chr. Dazu gehören auch die Vorläufer der Pipa, das Gu-Zhengs und des Erhu. Die frühesten Saiteninstrumente wurden meist aus einem Bambusrahmen gebaut. Die Saiten bestanden aus Seide. Ihr Tonumfang ging meist nicht über die Pentatonik hinaus (DO, RE, MI, So, LA). Im Laufe der Zeit erfuhren diese ursprünglichen Instrumente mehrfache Revolutionen, denn Musizieren gehörte zum chinesischen Alltag. So wurden aus einfachen fünfsaitigen Instrumenten komplizierte Lauten und Zittern, die den Musikern hohes spielerisches Können abverlangen.
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