Guriema G46/13
(1 Bewertung)
- Korpusmaterial: Ahorn
- Decke: Fichte massiv
- Griffbrett: Palisander
- Saiten: Nylon
- Saitenanzahl: 7-chörig
- Wirbel: Ebenholz-Steckwirbel
Bestellnummer: 18030002
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Im Sortiment seit:
09/2002
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Guriema G46/13, Renaissancelaute
Diese klassische europäische Laute hat einen aus 13 Spänen zusammengesetzten geflammten Ahornkorpus. Sie ist 7-chörig in der Stimmung Ff Gg cc ff aa dd g und mit Nylonbünden versehen.
LAUTE
Das Wort Laute stammt von dem arabischen Wort al´ud ("das Holz") ab.
Der Begriff "Laute" bezieht sich auf alle Saiteninstrumente, bei denen der Saitenträger (Hals) und der Resonanzkörper in unlösbarer Verbindung stehen. Laut der Definition (Sachs/Hornborstel´s Instrumentensystematik) müssen bei einer Laute die Saiten parallel zur Resonanzkörperdecke liegen. Man unterscheidet Bogenlauten (afrikanische Pluriac), Jochlauten (Leiern) und Stiellauten, die wohl umfangreichste Gruppe. Die Stiellauten werden in Lang- und Kurzhalslauten (europäische Laute, Ud, P´i-p´a) unterschieden. Die Langhalslauten ist seit dem 3. Jht. v. Chr. nachweisbar. Die bekanntesten Relikte der Langhalslaute, die heute noch gespielt werden, ist das aus dem mittleren Osten stammende Tanbur und das *Saz.
Die europäische Laute ist eine Kurzhalslaute mit einem Resonanzkörper in Form einer halbierten Birne, die aus einzelnen Spänen zusammengesetzt wird. Umso mehr Späne umso hochwertiger das Instrument. Der kurze angesetzte Hals trägt ein Griffbrett mit Bünden, der Wirbelkasten mit seitenständigen Wirbeln ist rechtwinkelig zum Hals nach hinten abgeknickt (Knickhalslaute). Die Holzdecke weist ein oder mehrere mit einer Rosette verzierte Schallöcher auf. Diese Lautentypus entwickelte sich im 13/14. Jh. aus der arabischen Ud. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Spanbauweise und sie war vorzugsweise *4-chörig. Im 16. Jh. waren die Lauten größtenteils 6-chörig, wobei die höchste Saite einzeln, die übrigen doppelt bezogen waren. Die Standardstimmung war im Quart-, Terzabstand (A, d, g, h, e´, a´). Die Blüte des Lautenbaus war im 17. Jh., mit der Tendenz die Seitenchöre zu vermehren. Die verbreiteste Laute hatte *11 Chöre. Im 18 Jh. verlor die Laute massiv an Bedeutung. Dies hatte hauptsächlich mit dem vermehrten Auftreten der Gitarre zu tun, die sich sehr viel einfacher spielen lässt. Die heutige moderne Laute ist ein Bastard (Lautengitarre) mit Lautenkorpus, Gitarrengriffbrett, 14 Bünden, leicht geschwungenem Wirbelkasten und 6 einfachen Saiten in der Stimmung E A d g h e´.
LAUTE
Das Wort Laute stammt von dem arabischen Wort al´ud ("das Holz") ab.
Der Begriff "Laute" bezieht sich auf alle Saiteninstrumente, bei denen der Saitenträger (Hals) und der Resonanzkörper in unlösbarer Verbindung stehen. Laut der Definition (Sachs/Hornborstel´s Instrumentensystematik) müssen bei einer Laute die Saiten parallel zur Resonanzkörperdecke liegen. Man unterscheidet Bogenlauten (afrikanische Pluriac), Jochlauten (Leiern) und Stiellauten, die wohl umfangreichste Gruppe. Die Stiellauten werden in Lang- und Kurzhalslauten (europäische Laute, Ud, P´i-p´a) unterschieden. Die Langhalslauten ist seit dem 3. Jht. v. Chr. nachweisbar. Die bekanntesten Relikte der Langhalslaute, die heute noch gespielt werden, ist das aus dem mittleren Osten stammende Tanbur und das *Saz.
Die europäische Laute ist eine Kurzhalslaute mit einem Resonanzkörper in Form einer halbierten Birne, die aus einzelnen Spänen zusammengesetzt wird. Umso mehr Späne umso hochwertiger das Instrument. Der kurze angesetzte Hals trägt ein Griffbrett mit Bünden, der Wirbelkasten mit seitenständigen Wirbeln ist rechtwinkelig zum Hals nach hinten abgeknickt (Knickhalslaute). Die Holzdecke weist ein oder mehrere mit einer Rosette verzierte Schallöcher auf. Diese Lautentypus entwickelte sich im 13/14. Jh. aus der arabischen Ud. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Spanbauweise und sie war vorzugsweise *4-chörig. Im 16. Jh. waren die Lauten größtenteils 6-chörig, wobei die höchste Saite einzeln, die übrigen doppelt bezogen waren. Die Standardstimmung war im Quart-, Terzabstand (A, d, g, h, e´, a´). Die Blüte des Lautenbaus war im 17. Jh., mit der Tendenz die Seitenchöre zu vermehren. Die verbreiteste Laute hatte *11 Chöre. Im 18 Jh. verlor die Laute massiv an Bedeutung. Dies hatte hauptsächlich mit dem vermehrten Auftreten der Gitarre zu tun, die sich sehr viel einfacher spielen lässt. Die heutige moderne Laute ist ein Bastard (Lautengitarre) mit Lautenkorpus, Gitarrengriffbrett, 14 Bünden, leicht geschwungenem Wirbelkasten und 6 einfachen Saiten in der Stimmung E A d g h e´.
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