Spielmannflöte
Die Spielmannflöte hat ihren Ursprung im Mittelalter und dort beim Militär.
Das Instrument mußte verschiedene Eigenschaften mitbringen, um den harten Ansprüchen zu genügen. Es mußte pflegeleicht, robust, witterungsunabhängig und einfach sein. Herausgekommen ist die Sopran-Spielmannflöte. Sie verzichtet auf Klappen, Polster und anfällige Materialien.
Da die Flöte meist zusammen mit einem Trommler gespielt wurde, wird Sie auch Trommelflöte genannt. Ein weiterer Begriff ist Querpfeife, da die Flöte beim Spielen quer gehalten wird.

In den Spielmannzügen hat sich die einteilige Flöte aus Metall durchgesetzt, da diese sehr unempfindlich ist und bei jeder Witerrung draußen gespielt werden kann. Die hochwertigeren sind 2-teilig gebaut. Genauso selten sind die Flöten aus Holz die einen wärmeren und angenehmeren Ton besitzen. Der Nachteil ist die Empfindlichkeit des Materials und der verhältnismäßig hohe Preis.
Die Spielmannflöten gibt es in folgenden Ausführungen: Diskant, Sopran, Alt und Tenor.


Geschichte der Okarina
Die Okarina wurden unstrittig schon bei den alten Hochkulturen (Maya, Azteken und auch den Inka`s) als Instrument einegesetzt. Das Wort Okarina bedeutet soviel wie "Gänschen" und wird in den verschiedensten Formen wie etwa birnenform, polsterform, rübenform oder auch Tierformen (Schildkröte oder Vogelarten) gefertigt.

Der italienische Tonbrenner Guiseppe Donate hat Mitte des 19 Jahrhundert die rübenförmige Okarina entwickelt die sich bis heute durchgesetzt hat. Er baute die Okarinas in verschiedenen Größen und Tonlagen. Im Jahr 1863 trat zum ersten Mal öffentlich ein Okarinaquintett in der Stadt Budria auf.
Die Okarina gibt es in Sopranino, Sopran, Alt, Tenor und Bass.


Tonumfang der Okarina
  • 4-Loch-System (easy-Okarina, für die musikalische Früherziehung und für Personen ohne Notenkenntnisse): 6 Töne (c, d, e, f, g, a) - auch Halbton-Schritte möglich.
  • 7-Loch-System, Bauart Rotter: 1 chromatische Tonleiter
  • 8-Loch-System (mittel bis einfache Spielweise): c, d, e, f, g, a, h, c
  • 10-Loch-System: Bauart Rotter, Plaschke, Posch: 1,5 Oktaven in diversen Tonarten, vom Piccolo bis zum Bass
  • 12-Loch-System: Bauart St. Louis Ocarina: 1,5 Oktaven + zusätzlicher Variationsmöglichkeit



Geschichte der traditionellen Nasenflöte
Die uns bekannte Nasenflöte (wie wir sie auch hier anbieten) hat Ihren Ursprung in Südamerika, Südostasien und auch Ozeanien.
Bei der traditionellen Nasenflöte handelt es sich um eine längliche Bauform (ähnlicher der Querflöte) die mit der Nase gespielt wird. Dabei wird das Instrument mit nur einem Nasenloch gespielt (das andere wird mitteln Fremdkörper verschlossen).

Vereinfachte Nasenflöte
Die Nasenflöte wird auf die Nase und über den Mund gelegt. Durch Ausatmen wird der Ton erzeugt und die Tonhöhe ist durch Größenveränderung der Mundhöhle zu bestimmen. Verschiedene Effekte können durch den Einsatz der Zunge erzielt werden. Auf der Nasenflöte können auch ganze Lieder jeglicher Stilrichtungen gespielt werden.
Im Jahr 1991 wurde das Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester gegründet die mit "den Ärzten" auf ihrer „Jenseits der Grenze des Zumutbaren“-Tour zu hören waren.
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