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Audio-Technica Artist Elite AE2500, Mikrofon
Bestellnummer: 10052577
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Mikrofon • Unterkategorie: Instrumentenmikrofon • Instrumentengruppe: Schlagzeug/Percussion • Richtcharakteristik: Niere • Übertragungsbereich: 30 Hz - 10 kHz (Dyn)/20 Hz bis 17 kHz (Kond.) • Lieferumfang: 5-Pol XLR/XLR-Kabel (5 m), Stativadapter, Etui • Grenzschalldruckpegel: 158 dB (mit 10 dB PAD) • Leerlauf-Übertragungsfaktor: k.A. •Weltweit einzigartig ist das „Artist Elite“ Bassdrum-Mikro AE 2500 durch seine ungewöhnliche Doppelkapsel-Konstruktion. Neben einer dynamischen Kapsel vornehmlich für den Schalldruck-intensiven Anschlags gesellt sich innerhalb des gleichen Gehäuses noch eine Kondensatorkapsel mit -10dB Pad und 80Hz Low Cut zur Aufnahme des Trommelklangs. Durch die feste, optimierte Anordnung beider Kapseln gibt es keine Phasenprobleme, was bei zwei getrennten Mikrofonen nur durch zeitaufwändiges Ausprobieren zu erreichen ist. Damit beide Signale getrennt auf das Mischpult gelangen können, gibt es einen 5-poligen XLR-Ausgang, der durch den mitgelieferten Adapter auf zwei 3-Pol XLR-Stecker gesplittet wird. Neben der Bassdrum funktioniert das AE 2500 auch hervorragend für Blasinstrumente wie Tuba, Posaune, Trompete oder Saxofon. Geschicktes Überblenden zwischen dynamischer und Kondensatorkapsel ergibt eine Fülle von Klangnuancen, die sonst gar nicht oder nur mit Einzelmikrofonen und den üblichen Experimenten in Sachen Ausrichtung und Abstand zu erreichen sind.MP-Bewertung: Neben der Bass Drum funktioniert das AE2500 auch hervorragend für Blasinstrumente wie Tuba, Posaune, Trompete oder auch Saxophon. Durch ein geschicktes Überblenden zwischen dynamischer und Kondensatorkapsel ergibt sich eine Fülle interessanter Klangnuancen. Ein absolutes Topgerät! 6 Sterne.Bewertungslegende:1 Stern - es sollte nachgebessert werden!2 Sterne - befriedigendes Gesamtergebnis!3 Sterne - Preis/Leistung stimmt!4 Sterne - sehr zu empfehlen!5 Sterne - besonders zu empfehlen!6 Sterne - unschlagbares Topgerät!Mikrofon für die Schlagzeugabnahme!Die Mikrofonabnahme des Schlagzeugs ist sowohl auf der Bühne als auch im Studio eine recht komplexe Angelegenheit und deshalb auch ein kontroverses Thema. Gerade beim Schlagzeug spielt die Wahl der Mikrofone und deren Positionierung eine sehr große Rolle. Es ist wohl eine Eigenart dieses Instruments, dass bei geschickter Aufnahmetechnik selbst aus einer relativ „billigen Schießbude“ über die PA-Anlage noch ein erstaunlich guter Sound gezaubert werden kann.So bieten sich für die Abnahme der Bass Drum neben herkömmlichen Kick-Mic’s Grenzflächenmikrofone an. Wird z.B. das Mikrofon auf eine Platte montiert und entweder in die Bass Drum oder direkt davor platziert, ergibt sich ein erstaunlich knackiger Bass Drum Kick.Für die Snare und die Toms eignen sich Mikrofone mit Nierencharakteristik, die auf Grund ihrer Richtwirkung Signalanteile von der Mikrofonrückseite sehr gut unterdrücken können. Weil sie großen Schalldruck verarbeiten, ermöglichen sie die Abnahme dieser sehr lauten und perkussiven Instrumente.Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Mikrofonanordnung. Werden die Mikrofone an der Tom-Oberseite nur wenige Zentimeter oberhalb des Schlagfells platziert, so ist der Anschlag der Stöcke sehr deutlich zu hören. Der Klang ist sauber und ohne störende Resonanzen. Nachteilig ist jedoch das Übersprechen benachbarter Schallquellen.Um das Übersprechen zu verringern, können die Mikrofone auch in den Tom-Kesseln befestigt werden. Das Anschlagsgeräusch tritt jetzt zwar etwas in den Hintergrund, dafür bekommen die Toms etwas mehr „Toncharakter“. Für welche der beiden Mikrofonanordnungen man sich entscheidet, ist wiederum Geschmackssache. Am besten probiert man beide Varianten aus.Es gibt immer noch den Irrglauben, dass die Becken eines Schlagzeuges hauptsächlich Frequenzen über 5 kHz abgeben. Zwar ist in dem Klanggemisch im Unterschied zu anderen Instrumenten kein eindeutiger, tiefer Grundton herauszuhören, dennoch wird ein sehr breitbandiges Signal erzeugt, das den weiten Frequenzbereich von 100 Hz bis 20 kHz abdecken kann.Um das gesamte Spektrum zu erfassen, kann ein Mikrofon am Beckenrand platziert werden. Wird allerdings das Becken mehrmals angeschlagen, so gerät es auf dem Ständer leicht ins Pendeln. Dadurch ändert sich der Abstand zum Mikrofon und es treten periodische Lautstärkeschwankungen auf. Bei der Platzierung in der Beckenmitte (egal ob über oder unter dem Becken) dagegen ist dieses Problem minimal. Da das Mikrofon recht nahe am Becken platziert werden kann, ist zudem das Nutzsignal sehr laut, so dass es auch keine Probleme mit dem Übersprechen geben dürfte.Wegen des weiten Frequenzbereichs liegt es nahe, Kondensatormikrofone für die Beckenabnahme einzusetzen. Der erwünschte seidige Klang wird mit dem dynamischen Modell einfach nicht erreicht.Der Grundsound der Bass Drum liegt je nach Stimmung und Durchmesser bei etwa 50 Hz. Der Obertongehalt ist abhängig von Trommelfell, Material und Konstruktion des Schlegels sowie der Dämpfung. Deutliche Obertöne liegen bei max. 2 - 3 Oktaven über dem Grundton. Die Schlaggeräusche tragen mit Obertönen bis zu 5 kHz (!) zum Gesamtklang bei.Damit die Bass Drum nicht so „wummert“, wird sie in den meisten Fällen abgedämpft. Das erforderliche Maß an Schalldämpfung kann nur durch Probieren ermittelt werden. Die Mikrofonabnahme der Bass Drum ist unproblematisch. Am besten wird das Mikrofon mit einem kurzen Stativ so positioniert, dass es durch das Loch im Resonanzfell in die Trommel ragt. Neben einem guten Klang hat das den Vorteil, dass das Übersprechen unerwünschter Schallquellen besonders bei den hohen Frequenzen effektiv unterdrückt wird.Die verwendeten Mikrofone müssen natürlich eine gute Basswiedergabe haben. Da in der Bass Drum lautstarke Impuls auftreten, können einige schalldruckempfindliche Kondensatormikrofone nicht genutzt werden. Meistens reichen für die Abnahme dynamische Typen. Werden Kondensatormikrofon benutzt, muss darauf geachtet werden, dass sich dieser Mikrofontyp (– vor allem im Bassbereich –) grundsätzlich neutraler verhält als die dynamischen Verwandten. So hat z.B. das AKG D112 bei 100 Hz eine deutliche Bassbetonung.Auch die Platzierung des Mikrofons in der Bass Drum spielt klanglich eine Rolle. Der Abstand zum Fell sollte 10 – 15 cm betragen. Die exakte Ausrichtung ist wiederum reine Geschmackssache. Bei der Verwendung von Kondensatormikrofonen muss beachtet werden, dass in der Fellmitte die stärksten Impulse auftreten, und die Verzerrungen dort am größten ist.Mikrofon für den E-Bass-Amp!Der tiefste Ton der Bassgitarre hat eine Frequenz von 41 Hz, der höchste ca. 350 Hz. Bei fünf- oder sechssaitigen Modellen ist der Frequenzumfang entsprechend erweitert. Hinzu kommen Obertöne bis ca. 5 kHz, die den charakteristischen Klang eines Instrumentes ausmachen. Der Anteil des Obertonspektrums hängt natürlich ganz stark von der Spielweise ab. Auf der Bühne wird der Bass in den meisten Fällen mit einer DI-Box abgenommen. Im Gegensatz zur E-Gitarren liefert sie klanglich gute Ergebnisse und man vermeidet die Nachteile einer Mikrofonabnahme (z.B. das Übersprechen anderer Instrumente). Obendrein ist eine DI-Box meistens billiger als ein geeignetes Mikrofon. Falls der Verstärker einen Line-Pegel-Ausgang hat, kann auch dieser genutzt werden. Dennoch sollte man bei langen Kabelwegen auf eine symmetrische Signalübertragung achten. Manche Verstärker haben für diese Zwecke sogar einen Symmetrier-Übertrager eingebaut, was nicht für alle Buchsen, die mit „DI-Out“ beschriften sind, gelten muss.Wer dennoch nicht auf eine Mikrofonabnahme verzichten will, muss auf relativ teure Mikrofon zurückgreifen, denn die meisten preiswerteren Modelle geben die tiefen Frequenzen nicht hinreichend wieder. Am geeignetesten sind dynamische Mikrofone, da sie einen hohen Schalldruck verarbeiten können. Typischen Bass-Combo/Box-Mikrofone sind meistens auch Mikrofone für die Abnahme einer Kick Drum. Dazu gehört z.B. der Klassiker AKG D112, das Audix D6 oder auch das Sennheiser e 602.
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