Akai

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Akai
Akai
Akai ist ein nach seinem Gründer Masukichi Akai benanntes japanisches Elektronikunternehmen, das außerhalb Japans in den 60er und 70er Jahren vor allem durch seine Tonbandmaschinen Bekanntheit erlangte. Zunächst wurden Elektronikbauteile hergestellt, danach Plattenspielermotoren und schließlich die heute noch andauernden HiFi-Produkte.

Akai Tonbandgeräte
Durch die Verkaufsaktivitäten in den USA kam in den 50er Jahren der Kontakt zu dem amerikanischen Tonbandgerätehersteller Roberts zustande, der Akai mit der Fertigung der Elektromotoren für seine Geräte beauftragte. Wenig später übernahm Akai selber deren Fertigung und entwickelte sich in den Folgejahren zu einem der größten Hersteller von Tonbandgeräten in Europa und den USA.

Akai bereicherte damit den Massenmarkt um viele Geräte und Technologien, die zwar allesamt keine Erfindungen des Unternehmens waren, aber erst durch die Initiative von Akai breitenwirksam vermarktet wurden. Zu nennen sind vor allem die Crossfield-Vormagnetisierung, die nahezu verschleißfreien Glasferrit-Tonköpfe (bei Akai GX Heads genannt) und Autoreverse.

In den 70er Jahren positionierte sich Akai mit Verstärkern, Receivern, Kassettendecks, Plattenspielern und Lautsprecherboxen zunehmend als Vollsortiment-Anbieter im HiFi -Bereich und stieg außerdem in den noch jungen Markt für Videogeräte ein.
1984 stellte Akai die Fertigung von Tonbandmaschinen ein und verstärkte sein Engagement in den viel versprechenden Bereichen der Kassettendecks, Videorecorder und der neuen CD-Spieler. Zudem wurde mit der "Akai Electronic Musical Instruments Corporation" eine Unternehmenssparte für elektronische Musikinstrumente gegründet, die ihre Premiere mit dem Audio-Sampler Akai S612 feierte. Dieser galt als eines der ersten bezahlbaren Geräte seiner Art. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre brachen die Verkaufszahlen von Akai in Nordamerika dramatisch ein. Das Unternehmen begegnete dieser Entwicklung 1988 mit einem Rückzug aus den entsprechenden Märkten. Anhaltende finanzielle Schwierigkeiten führten 1998 schließlich zu einer Übernahme Akais durch die taiwanesische Grande Group, die das Ende von Akai als eigenständigen Hersteller bedeutete.

Heute beschäftigt Akai in seinen Fabriken in Japan, Frankreich und Taiwan rund 1500 Mitarbeiter.
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